Freitag, 11. April 2014

Warm-Up aus der Sicht eines NBA-Superstars

Einen kurzen Einblick in die Welt eines NBA-Profis vor dem Tip-Off gaben Anfang des Jahres die Sacramento Kings. Dabei griffen die Basketballstars Derrick Williams, Jason Thompson, Rudy Gay und Stadionsprecher Scott Moak auf die umstrittene Brille Google Glass zurück.

Das Video ist zwar kein wirklicher Brecher. Man kann man es sich aber durchaus mal anschauen und sich zumindest für ein paar Sekunden wie ein richtiger Basketballstar fühlen.

Dienstag, 8. April 2014

Testbericht zum Reebok ZQuick TR

Vor ein paar Tagen wurde ich dazu eingeladen, den Trainingsschuh Reebok ZQuick TR zu testen. Das freute mich sehr, zumal ich während meiner Studienzeit beim Sportartikelhersteller New Balance arbeitete und zu einem wahren Experten für Lauf- und Trainingsschuhe mutierte. Da mein Schuhschrank noch immer mit Schuhen von New Balance überquillt, kam mir das Testmodell aus dem Hause Reebok als gute Alternative ganz gelegen.

Ziemlich schicker "Rennschuh" 

Mein Testmodell von Reebok
Natürlich ist mir klar, dass die Funktion und die Passform bei einem Trainingsschuh oberste Priorität haben sollten. Doch ich muss schon sagen, dass mir der Reebok ZQuick TR auch äußerlich extrem gut gefällt, was nicht nur an den zur Auswahl stehenden Farbvariationen liegt, sondern dem schnittigen Design, welches mich auf den ersten Blick an den Nike Free erinnerte.

Eine Besonderheit bei der Reebok ZSERIES ist es, dass die Modelle von Z-Reifen inspiriert wurden, welche in der Regel für Fahrzeuge konzipiert werden, die Geschwindigkeiten von über 240 Stundenkilometern Stand halten müssen. Das spezielle Profil für eine maximale Bodenhaftung wurde somit bei den Schuhen übernommen - und zwar mit Erfolg, denn die Treter sind extrem griffig, auch auf feuchtem Untergrund.

Passform und Eigenschaften des Schuhs

Besonders gut finde ich neben dem geringen Gewicht des Schuhs die Passform. So hatte ich beim Einsteigen, also dem so genannten "First Fit" sofort ein sehr gutes Gefühl im Fuß. Für mich definitiv das wichtigste Kriterium beim Kauf von Sportschuhen, auch wenn es sich in meinem Fall nur um einen Produkttest handelte. Trotzdem Daumen hoch dafür!

Das Highlight der Z-Series sind sicherlich die Flexkerben, die sich beim Auftreten natürlich ausdehnen und dadurch mehr Flexibilität verleihen. Auch das atmungsaktive Material spricht für sich, obwohl ich am Zweifeln bin, ob der Schuh den Fuß bei Regenwetter tatsächlich trocken hält. Doch dies werde ich erst feststellen können, wenn das momentane Frühlingswetter wieder umschlägt.

Vor meinem abschließenden Fazit solltet Ihr Euch das gesponserte Video zu Gemüte führen...


Last but not least - mein Fazit

Bei meinem bisherigen Test habe ich den ZQuick TR sowohl im Fitnessstudio als auch beim Lauftraining getragen. Für Übungen im Fitnessstudio, welche schnelle Bewegungen (z. B. Seilspringen, Sidesteps) voraussetzen, ist der Schuh absolut geeignet. Hierbei stechen vor allem das griffige Profil, ein angenehmer Tragekomfort und die Dynamik des Schuhs hervor.

Für das Lauftraining, insbesondere bei längeren Strecken auf Asphalt, ist die ZSERIES zwar eine gute Alternative für zwischendurch, kann meine bisherigen Laufschuhe auf Grund deren Beschaffenheit und Abrollverhalten dann aber doch nicht komplett ersetzen. Für kürzere Läufe mit einzelnen Sprintintervallen und Sprungkraftübungen glänzt das Modell von Reebok hingegen.

Kurz und knackig zusammengefasst lautet mein Fazit: Absolut genialer Trainingsschuh, der durch Komfort, Leichtigkeit und Dynamik besticht, einen speziellen Laufschuh bei längeren Etappen dann aber doch nicht gänzlich ersetzen kann.




Donnerstag, 20. März 2014

Ein paar O-Töne von mir in der Sportnetzschau

In der vergangenen Woche habe ich mich mit einem Sportschau-Journalisten näher über prominente Sportler und ihr Verhalten im Social Web ausgetauscht. Das Ergebnis wurde heute in der Sportnetzschau auf sportschau.de veröffentlicht. 

Mit einem Klick auf den folgenden Screenshot könnt Ihr Euch meinen kurz und knackigen Beitrag zur aktuellen Ausgabe anschauen. 


Freitag, 14. März 2014

Ein paar Gedanken zum (ge)Fall(enen) Uli Hoeneß

Beim FC Bayern München findet momentan das pure Kontrastprogramm statt. Während die Mannschaft um Kapitän Philipp Lahm seit Monaten Fußball wie von einem anderen Stern spielt, durchlebt Uli Hoeneß, der Vater des Erfolges, privat wohl die schwerste Zeit seines Lebens. Denn gestern wurde die vielleicht wichtigste Persönlichkeit in der Geschichte der Rot-Weißen wegen Steuerhinterziehung zu 3 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

Für mich persönlich, also aus Sicht eines langjährigen Bayern-Fans, hatte Uli Hoeneß in den vergangenen Jahren eine absolute Vorbildfunktion. Was er anpackte wurde zu Gold und wo er reingrätschte, ging er stets als Gewinner hervor, auch wenn er mit seinen Meinungen bei vielen Fußballfans und Kollegen böse aneckte. Seine Arbeit als Funktionär spiegelte sich in den Erfolgen des FC Bayerns wider.

Auch als erstmals die Meldung ans Tageslicht kam, Uli Hoeneß habe Steuern hinterzogen und sich selbst angezeigt, fing das Denkmal nicht an zu bröckeln. Ganz im Gegenteil, denn ein weiteres Mal wusste ich die Ehrlichkeit des Bayern-Präsidenten zu schätzen. Doch mit dem Beginn des Gerichtsverfahrens am Anfang der laufenden Woche und der Veröffentlichung der Steuerschulden von mehr als 27 Millionen Euro, machte sich in mir große Enttäuschung breit.

Bis zur Verkündung des Urteils am gestrigen Donnerstag hatte ich noch auf eine milde Strafe, wenn nicht sogar Freispruch gehofft, was auf Grund der Höhe der hinterzogenen Steuern eigentlich absolut utopisch gewesen ist. Das Problem dabei war, dass ich Hoeneß, dem jeder Fan zu Dank für die hervorragende Arbeit der letzten Jahrzehnte verpflichtet ist, noch immer mit der Bayern-Brille betrachtete und eben nicht als Normalsterblichen. Daher hatte ich auch weiterhin das Verlangen, voll und ganz hinter Hoeness zu stehen, was mich dazu veranlasste, folgenden Tweet zu senden, der nicht überall positiven Anklang fand:


Wenig später wurde mir bewusst, dass die Thematik rund um Uli Hoeness nicht polarisierender hätte sein können. Wie auch in der Fußball-Bundesliga gab es die Fans des FC Bayern und diejenigen, die den deutschen Rekordmeister abgöttisch hassen. Im Fall Hoeness verhielt es sich genauso, nur dass die Brisanz eine weitaus größere war.

Die passenden Worte zur explosiven Stimmung zwischen den beiden Lagern fand der ehemalige Nationalspieler Christoph Metzelder, der immerhin versuchte, die erhitzte Twittergemeinde, mit wenigen (klugen) Worten zu beruhigen.


Aus neutraler Sicht bin ich mittlerweile zu der Einsicht gekommen, dass das ausgesprochene Urteil absolut gerechtfertigt ist. Aus der Fanperspektive vermischt sich hingegen die Enttäuschung über das naive Handeln von Uli Hoeneß mit einer gehörigen Portion Ungewissheit. Schließlich steht in den Sternen, wie es mit dem Verein und insbesondere der Führungsetage in naher Zukunft weitergehen wird. 

Dass ich Uli Hoeneß weiterhin den Rücken stärken werde, steht völlig außer Frage. Fakt ist, dass das, was der Rekordmeister Hoeneß zu verdanken hat, unbezahlbar ist. Und so freue ich mich schon jetzt auf den Hohn und Spott, den ich mir in der kommenden Woche im Auswärtsblock zusammen mit vielen anderen FCB-Anhängern beim FSV Mainz 05 anhören darf. Denn gerade jetzt zählt "Mia san mia" und "Pack ma´s" mehr denn je.

Donnerstag, 6. März 2014

Neymar und der Mini-Flitzer aus Südafrika

Im FNB Stadium in Johannesburg fand gestern das Spiel der Bafana Bafana gegen den Gastgeber der diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft, nämlich Brasilien, statt. Nicht etwa das 5:0 des Favoriten aus Südamerika oder die drei Tore von Superstar Neymar waren das Highlight des Abends.

Vielmehr stand ein Flitzer in Form eines kleinen Jungen im Mittelpunkt, der sich nach dem Abpfiff auf das Spiel wagte und kurzerhand selbst zum Star avancierte. Aber seht selbst ...