Sonntag, 3. Februar 2013

Eric Willett rockt den Air & Style 2013 in Innsbruck

In Innsbruck stand gestern und vorgestern beim Air & Style 2013 wieder Snowboarden vom Allerfeinsten auf dem Programm. Der Sieg ging mit einem Switch Backside 1260 Mute an den US-Amerikaner Eric Willett.


Im Finale der besten Vier setzte sich Willett souverän gegen Mark McMorris, Aleksander Ostreng und Sebastien Toutant durch und darf sich nun über 75.000 Euro Preisgeld und den heißgeliebten Ring of Glory freuen. Bester Deutscher war übrigens Ethan Morgan, der auf dem 23. Platz landete. Mein persönlicher Favorit und der Sieger aus dem vergangenen Jahr, Peetu Piiroinen, musste sich mit dem 10. Rang zufrieden geben.

Bereits am Freitag trafen sich anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Air and Style zahlreiche Snowboard-Legenden zur Burn Style Session und rockten den Riesenkicker. Auch wenn sich einige der ehemaligen Rider nicht mehr allzu viel zutrauten, so garantierten Terje Haakonsen und Co. für eine bomben Stimmung. Der Titel hier ging übrigens an Marko Grlic.

Sonntag, 20. Januar 2013

Ein paar Gedanken zu Pep Guardiola

Es ist der Transfer-Coup der diesjährigen Fußball Bundesliga Saison oder vielleicht sogar der gesamten Liga-Geschichte. Nicht etwa ein Spieler ist der gefeierte Star, sondern ein Trainer: Josep „Pep“ Guardiola, der zukünftig die Zügel beim FC Bayern München in die Hand nehmen wird und schon jetzt einem Hype zum Opfer fällt, der fast schon mit dem damaligen Wechsel eines gewissen David Beckham zu Real Madrid zu vergleichen ist.

Wirft man einen Blick auf die Bilanz des 42-jährigen Trainers, dann ist die noch junge Karriere bereits mit genau den Titeln gespickt, von denen die meisten Kollegen des gebürtigen Katalanen nur träumen können:

2 x FIFA Club-Weltmeister (2009, 2011), 2 x UEFA Champions League-Sieger (2009, 2011), 2 x UEFA Super Cup-Gewinner (2009, 2011),3 x Spanischer Meister (2009, 2010, 2011), 2 x Spanischer Pokalsieger (2009, 2012), 3 x Spanischer Supercup-Gewinner (2009, 2010, 2011) 

Für die Fußball Bundesliga ist der Transfer des Spaniers definitiv eine enorme Aufwertung. Nicht nur, dass das positive Image der Liga weiter gestärkt wird. Auch die Anreize für andere Superstars in die finanzstärkste Liga Europas zu wechseln ist dadurch enorm gestiegen. Dies ist unter anderem aktuellen Beispiel zu erkennen, bei dem im Geld schwimmende Vereine wie Paris Saint-Germain und der FC Chelsea den Kürzeren ziehen mussten.

Wie hat es Thomas Strunz heute im Doppelpass so schön erwähnt: „Geld ist nicht der entscheidende Faktor gewesen.“ Vielmehr spielten für Pep Guardiola die perfekten Bedingungen, Stabilität und die Zukunftsperspektive des FC Bayern eine Rolle und nicht die von Abramovitsch gebotenen 66 Millionen Euro für drei Jahre. Und eben das macht den ehemaligen Mittelfeldspieler bereits vor seiner Ankunft in Deutschland sympathisch, nicht nur bei den Bayern-Fans.

Mit dem Transfer machen Hoeneß und Co. ganz klar deutlich, dass sie in den kommenden Jahren Europas Top-Club werden wollen. So wird sich (vielleicht) selbst Guardiolas Nachfolger beim FC Barcelona, Tito Vilanova, in Zukunft warm anziehen müssen. Vilanova, der Guardiola zuvor bei Barca assistierte, hält übrigens noch immer große Stücke auf seinen damaligen Mentor und gratuliert dem FC Bayern zu seinem meisterlichen Coup.

Auch wenn ich von der Neuverpflichtung für die kommende Saison absolut angetan bin, so spukt doch die ein oder andere skeptische Frage in meinem Kopf herum:

  • Ist der Hype um Pep Guardiola nicht doch etwas zu groß? 
  • Sind Titelgewinne mit Spielern wie Messi, Iniesta und Xavi nicht sowieso ein Selbstläufer? 
  • Fehlt es Guardiola nicht doch noch an Erfahrung? Das beste Beispiel für ein misslungenes Gastspiel ist Jürgen Klinsmann und sein Kurzaufenthalt beim FC Bayern. 
  • Wird es Kommunikationsprobleme auf Grund der Sprachbarriere geben? Uli Hoeness war es schließlich immer wichtig, dass ein Trainer die Sprache der Spieler spricht. 

Natürlich regen die obigen Fragen zum Nachdenken an und mindern den Hype um den Startrainer. Doch glaubt man den Aussagen von Jürgen Klopp, Willi Lemke und anderen Personen, die eine Menge vom Fußballsport verstehen, dann steht fest, dass Guardiola über Fähigkeiten verfügt, die nicht allzu verbreitet sind auf diesem Planeten. Er wird sicherlich seine Zeit brauchen, doch mit der Vorarbeit von Jupp Heynckes, die nicht besser hätte sein können, wird er dem FC Bayern das in der vergangenen Saison fehlende Siegergen zurückgeben.

Was die Sprachprobleme von Guardiola betrifft, so scheint dieser bereits fleißig Deutsch zu lernen. Auch seine zukünftigen Spieler soll der Coach seit Anfang der laufenden Saison ausgiebig analysieren. Beste Vorzeichen also für einen tollen Einstand beim deutschen Rekordmeister, zumal „Pep“ eine perfekt funktionierende Mannschaft von Don Jupp übernehmen wird.

Ich freue mich schon jetzt auf die erste Pressekonferenz von Josep Guardiola, bin äußerst optimistisch, was die Zukunft des FC Bayern betrifft und richte ein großes Dankeschön an Jupp Heynckes für die tadellose und überaus erfolgreiche Arbeit in der Säbener Straße.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Kevin-Prince Boateng sammelt Pluspunkte

Kevin-Prince Boateng ist weiß Gott kein Sympathiebolzen. Mit seinem polarisierenden Auftreten ist er spätestens seit seinem Foul an Michael Ballack vor der Fußball Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika bei vielen in Ungnade gefallen. Doch was er sich heute beim Spiel seines AC Mailand gegen den Viertligisten Pro Patria geleistet hat, verdient absolute Hochachtung.

So verließ der in Berlin geborene Mittelfeldspieler in der 26. Minute den Platz, nachdem er zuvor noch denn Ball in die Kurve der gegnerischen Fans gedroschen hatte. Grund für seinen (durchaus berechtigten) Ausraster waren rassistische Beleidigungen gegen ihn selbst und weitere farbige Mitspieler.

Beim Weggang wurde Kevin-Prince Boateng von seinen Teamkollegen unterstützt, die auf Grund der unüberlegten und schier dummen Äußerungen der Anhänger von Pro Patria jegliche Motivation auf eine Fortsetzung des Spiels verloren hatten.


Auch wenn ich kein Fan von Kevin-Prince Boateng bin, so ziehe ich meinen Hut vor seiner Aktion. Denn Boateng und natürlich auch seine Mitspieler haben sich mit dem Verlassen des Stadions klar zum Kampf gegen den Rassismus bekannt, der in einigen europäischen Fußballstadion leider vermehrt an Überhand gewinnt.

Schade für diejenigen, die sich heute auf einen interessanten Fußballnachmittag gefreut hatten. Ein weiteres Freundschaftspiel gegen einen Erstligisten dürfte es in naher Zukunft wohl kaum geben. 

Samstag, 22. Dezember 2012

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Über die Feiertage werde ich wohl nicht zum Bloggen kommen. Daher wünsche ich Euch allen Frohe Weihnachten und ein paar wunderschöne Feiertage mit Eurer Familie und Freunden.

Falls Ihr noch auf der Suche nach einem passenden Weihnachtslied seid, welches Ihr am Heiligabend unterm Christbaum performen wollt, dann habe ich hier eine kleine Inspiration...

Mittwoch, 12. Dezember 2012

"People Are Awesome": Wieder mal ein Kracher

Seit einigen Jahren gibt es auf YouTube eine Reihe von Videos, die unter den Titeln "People Are Awesome" oder "Riders Are Awesome" die Runde machen. Wer meinen Blog schon eine Weile verfolgt, der weiß, dass ich zu einem wahren Fan der Extremsport-Feuerwerke geworden bin.

So kam es, dass ich vor ein paar Tagen auf den aktuellen Streifen von "People Are Awesome" gestoßen bin und ihn mir immer wieder anschauen musste. Aufgrund der enormen Qualität an menschlichen Höchstleistungen möchte ich Euch die Version 2012-2013 nur ungern vorenthalten. Also lehnt Euch zurück, dreht die Boxen auf und seit gespannt zu was wir Menschen im Stande sind.


Habe ich zuviel versprochen? Ich denke nicht. Wer noch nicht genug hat, für den habe ich hier noch das mittlerweile sieben Monate alte Video von "Riders Are Awesome" verlinkt, ebenfalls aus der Kategorie "besonders empfehlenswert".